Was ist StreamingMedia?
StreamingMedia oder Webcasting ist ein Verfahren, um Audio-,
Video- und andere Multimedia-Inhalte in Echtzeit, also ohne Herunterladen und
Wartezeiten, über das Internet oder ein Intranet verfügbar zu machen.
Ein Webcasting-System besteht
aus folgenden Elementen:
Ein Encoder, um
multimediale Inhalte zu erzeugen, aufzunehmen, digitalisieren und zu
bearbeiten.
Die erzeugten Inhalte
können dann über Server und Netzwerke gesendet werden, damit
diese von Benutzern mit einem Player abgerufen werden können.
Verglichen mit herkömmlichem
Radioempfang entspricht der Server einem Sendemast, der Player einem
Radiogerät.
Welche Technologien gibt
es?
Die bekanntesten
StreamingMedia-Techniken sind
Was kann man mit
StreamingMedia alles machen?
Die bekannteste Anwendung für
StreamingMedia ist sicherlich das Radiohören übers Internet.
Die Radiosender bieten hier
meist zusätzliche Leistungen an, die vor einigen Jahren noch undenkbar waren, etwa
das Nachhören von Nachrichten und anderen Beiträgen nach der Live-Ausstrahlung.
Neben diesen Möglichkeiten
aus dem Medienbereich gibt es viele weitere Anwendungsmöglichkeiten:
Branche / Gebiet
|
Anwendung |
Verfahren |
|
Radiosender |
Internet-Aussendung des
Programms |
livestream |
|
Inhalte zum „Nachhören“ |
on-demand |
|
|
Unternehmen |
internes Mitarbeiter-Radio,
Übertragung von Pressekonferenzen, Hauptversammlung, Produktvorstellungen... |
livestream |
|
Schulungen,
Mitarbeiter-Informationen „Fernsehen im Netz“ |
on-demand |
|
|
Marketing: Präsentationen,
Demo-Videos Multimedia-Bedienungs- und
Reparaturanleitungen, Fernlehrgänge |
on-demand |
|
|
Betreiber von Web-Seiten |
Präsentationen jeglicher
Art |
on-demand |
|
Privatanwender |
eigenes Radioprogramm |
livestream |
|
Veranstalter (Kultur,
Sport, Messen ...) |
Übertragung von
Veranstaltungen jeglicher Art |
livestream |
|
Schulen |
Multimedia-Unterricht |
livestream on-demand |
...mehr? Schreiben Sie mir
über Ihre eigene Webcasting-Anwendung: webcasting@bandscan.de
Als vor einigen Jahren der
Nachrichtensender B5 aktuell als erste deutsche Radiostation begann, sein Programm
„live“ im Internet zu senden, dachte noch niemand, dass es zu einer derartigen
Entwicklung dieses Angebotes kommen würde.
Mit immer besser werdender
Qualität, sowohl in der Übertragung als auch bei der Wiedergabe, ist das
Radiohören via Internet fast schon eine Alternative zum traditionellen
UKW-Rundfunk.
Zwei große Nachteile
schränken den Einsatz des Internet als Alternative zum herkömmlichen Radio ein:
In Unternehmen, die über eine
dauerhafte und leistungsfähige Verbindung zum Internet verfügen, ist es
durchaus schon üblich, dass Mitarbeiter ihren Lieblingssender während der Arbeit
nicht mehr am Radiogerät, sondern über den Computer hören.
Dies wird sich in geraumer
durch die sog. Flatrates auch auf private Haushalte ausdehnen.
Nach
den derzeitigen gesetzlichen Grundlagen des Rundfunkgebührenstaatsvertrages ist
jedes Gerät, mit dem Rundfunksendungen empfangen werden können, ein
Rundfunkempfangsgerät. Danach sind auch PCs, mit denen der Empfang von
Rundfunksendungen z.B. über Internet möglich ist, als Rundfunkempfangsgerät
anzusehen. Da jedes Rundfunkempfangsgerät grundsätzlich eine
Rundfunkgebührenpflicht auslöst, gilt dies auch für Internet-PCs.
Die Rundfunkanstalten erheben
derzeit jedoch keine Rundfunkgebühren für PCs mit Internet-Zugang, um die
Einführung neuer Medien nicht zu behindern. Die Ministerpräsidenten der Länder
beabsichtigen aus diesem Grunde in den Rundfunkgebührenstaatsvertrag eine
gesetzliche Regelung aufzunehmen, wonach jedenfalls bis zum 31.12.2003 keine
Rundfunkgebühren für PCs mit Internet-Zugang erhoben werden.
[Auszug
aus einer Pressemeldung der BLM]
Dann installieren Sie einen
Audio-Player auf Ihrem Rechner. Die Links dazu finden Sie auf der Hauptseite.
Wollen Sie selbst Inhalte
erstellen und ins Web stellen? Dann auf zu den Workshops
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(c) Hans Müller, August 1999-2006, zuletzt geändert am 23.11.2003