postscript or not?

Alles rund um die großformatige Reprografie: Goßformat-Plotter, speziell Tintenstrahlplotter für CAD- und Grafikanwendungen (z.B. HP DesignJet ) und digitale Plot-/Kopiersysteme, LFP, Scannen, Vektorisieren...

postscript or not?

Beitragvon alex am 09.03.2005 09:59

hallo leute,

vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen. ich möchte mir einen designjet 4000 kaufen aber bin mir nicht sicher ob ich die postscript variante benöte oder es der normale dj 4000 auch tut. ich plotte nur aus windows und hauptsächlich cad pläne aus autocad, microstation, dann noch powerpoints und jpegs.

alex
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Beitragvon hmueller am 09.03.2005 10:43

Hallo,
in diesem Fall dürfte die Standardversion des Plotters ausreichen - für CAD-Plots auf jeden Fall
Bei größeren Grafikdateien kann es vielleicht mal etwas länger dauern, bis der Drucker zum Drucken beginnt, aber auch hier kann man abhelfen, indem man die Option "im Computer verarbeiten" im Treiber aktiviert.
MfG

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Drucker mit Postscript

Beitragvon LudgerHellerhoff am 09.03.2005 19:35

Und für das gelegentliche Drucken von Postscript, PDF und EPS gibt es auch noch die Möglichkeit, auf ein günstiges und schnelles Software-RIP auszuweichen. Damit lassen sich auch mehrere, unterschiedliche Drucker ansteuern. Das spart Kosten für Postscript-Hardware.

Gruß aus Aachen

Ludger Hellerhoff

Infos zu Rips (z. B.) unter
http://www.scp.de/285.0.html
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Beitragvon wgwk am 15.03.2005 20:05

vergiss die hp postscript rips! im ernstfall stürzen sie ab oder produzieren fehler (falsche schrift etc) und das mit der geschwindigkeit ist auch n reinfall.. wnen du nicht gerade 486er hast wird es mit dem hpgl treiber bedeutend schneller gehen! das psotscript braucht auch bei richtigen ps sachen 4-6 mal so lange. wir haben einen 5000PS mit 256mb ram und 20gb platte! das ps rip war ne absolute fehlinvestition! dann lieber ein vernünftiges externes (birmy powerip fiery, posterjet etc...)
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Beitragvon oxident am 20.03.2005 19:02

Ich will ja jetzt nicht kontraproduktiv wirken, aber die H/W-Rips der aktuellen HP-Plotter haben auch ihre guten Seiten.

Ganz persönlich bereue ich keinesfalls, unseren HP5500er inkl. der Postscript geordert zu haben. Da ja bekanntermaßen eine PS-Rip selbst bei CAD-Plänen mal ganz schnell nötig wird (schonmal 90x150er PDF-Pläne über den HPGL/2-Treiber gedruckt?!) ist es echt eine Wohltat, mit regulären Mitteln drucken zu können und das Teilchen kommt perfekt raus.

Was jetzt aber die gängigen Software-RIPs anbelangt, so bin ich da wirklich sehr skeptisch. Viele basieren beim PS-Import ja eh auf der Ghostscript-Engine (Jack The Rip definitiv, bei Daylight war es zumindest früher so) und dürften, zumindest was die Kompatibilität anbelangt, vergleichbar sein. Wer sich hier also ein wenig "Fummelarbeit" zutraut, der kann sowas auch recht einfach selber bauen.

Aber es ist schon ein "beruhigendes Gefühl", zu wissen, dass in meinem Plotter ein Postscript-Interpreter sitzt, der von der selben Bude gebaut wurde, die auch Acrobat produzieren. Also ich würde nur noch bei reinen Massenproduktionsgeräten die interne RIP weglassen wollen.

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Beitragvon LudgerHellerhoff am 21.03.2005 12:45

Kein Problem, Oxident, wir bleiben konstruktiv, :-)

nur: Der Vergleich zwischen DaylightRIP und dem GNU-Postscript hinkt doch stark. Wir setzen beim DaylightRIP zwar den GhostScript-Kern ein, aber in einer (kostenpflichtigen), supporteten Version. Damit stellen wir sicher, daß auch die aktuellsten PDFs gehen. Außerdem kommt es bei dem Ghostscript sehr auf das "Drumherum" an, sprich: Auf die Konfiguration und Vorabanalyse der Dateien. Da kann man als Softwareentwickler einen Riesenunterschied machen.

Probier doch das DaylightRIP einfach mal mit kritischen Dateien aus:

http://update.scp.de/dl

Ich bin gespannt auf die Resultate...

Gruß aus Aachen

Ludger Hellerhoff

PS: Wie bereits oben geschrieben: Mit einem Software-RIP, das viele Drucker treibt, spart man Anschaffungskosten.
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Beitragvon Gast am 21.03.2005 14:26

Hallo Herr Hellerhoff!

Ja, mir auch nicht ganz wohl dabei, so einen Vergleich jetzt an den Tag zu bringen. Ich bin auch keinesfalls unzufrieden mit der eigentlichen Leistung der GS-Engine, sei es GNU oder AFPL, wie auch immer, und ja, der Unterschied macht sich auf jeden Fall im "Drumherum" bemerkbar.

Ich habe Daylight bereits getestet und muss sagen, dass es wirklich sehr brauchbar ist. Als Colorado-Nutzer bin ich mit der Grundidee der Oberfläche ja auch bereits vertraut gewesen. Es ist halt nur so eine Sache ob man eher die bequeme "Fire and Forget"-Lösung mittels integrierter Hardware-RIP wählen möchte.

Kosten sparen (gute) S/W-Rips wahrscheinlich sogar schon bei nur einem einzigen Plotter ;-)

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Beitragvon oxident am 21.03.2005 14:31

... huch, ich war ja gar nicht eingeloggt.

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